Zum Inhalt springen
CANNAMAG.DE

Sativa, Indica & Hybrid

Diese Gruppen unterscheiden sich in Herkunft, Erscheinungsbild, Geschmack und Wirkungsweise. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede...

Sativa, Indica & Hybrid

Mittlerweile gibt es sehr viele Zuchtsorten. Sie sind alle aus der Kreuzung der Cannabisarten Hanf (Cannabis sativa) mit dem Indischen Hanf (Cannabis indica) hervorgegangen.

Die Cannabisarten, die zu medizinischen Zwecken verwendet werden, werden in drei Gruppen eingeteilt:

  • Sativa
  • Indica
  • Hybrid

Diese Gruppen unterscheiden sich in Herkunft, Erscheinungsbild, Geschmack und Wirkungsweise. Wobei die Wirkungsweise von verschiedenen Faktoren abhängig ist.
Dazu gehört der Gehalt an THC und Cannabidiol (CBD). Im Cannabisharz sind Terpene enthalten, die die Wirkung des THC und des CBD zusätzlich beeinflussen. Jeder Körper/Geist reagiert individuell auf diese Stoffe.

Cannabis Sativa

Cannabis sativa ist die bekannteste und am weitesten verbreitete der drei Cannabisarten. Die Pflanze ist ein hohes, schlaksiges Kraut mit langen, schmalen Blättern und Büscheln kleiner, blasser Blüten. Sativas sind für ihre anregende und erhebende Wirkung bekannt, was sie bei vielen Menschen beliebt machte.

Diese Sorte stammt aus Regionen rund um den Äquator, wie z.B. Mexiko, Thailand oder Kolumbien. Sativa hat es gern warm. Die Pflanzen können bei entsprechendem Wetter bis zu 5 m hoch werden. In kalten Sommern bleiben sie entsprechend kleiner.
Sativa Pflanzen blühen erst im Spätsommer. Sie haben eine lange Vegetationszeit.

Sativa ist eine Art der Pflanzengattung Cannabis. Der Ursprung des Namens ist ungewiss, aber man nimmt an, dass er vom lateinischen Wort sativus abgeleitet ist, was so viel wie "kultiviert" bedeutet. Es gibt zwei Hauptarten von Cannabis sativa: Marihuana und Hanf. Marihuana wird wegen seiner psychoaktiven Wirkung angebaut, während Hanf wegen seiner Fasern und Samen angebaut wird. Beide Sorten enthalten einen hohen Anteil der psychoaktiven Substanz THC. Hanf hat jedoch einen geringeren THC-Gehalt als Marihuana und wird daher nicht für Freizeitzwecke verwendet. Stattdessen wird er in einer Vielzahl industrieller Anwendungen wie der Papierherstellung und der Herstellung von Seilen verwendet. Cannabis sativa ist auch für seine großen, duftenden Knospen bekannt. Diese Knospen werden zur Herstellung von Marihuana verwendet.

Die Sativa Pflanze wirkt anregend und belebend. Deshalb sollten Sie Sativa tagsüber verwenden. Sativa ist gut gegen Depressionen oder Erschöpfung. Die Pflanze wirkt hauptsächlich auf den Geist, nicht so sehr auf den Körper. Ihre Kreativität und Phantasie werden beflügelt, wobei der Körper entspannen kann. Sie könnten sich aufgeweckt und energiegeladen fühlen.

Cannabis Indica

Indica ist eine Unterart der Cannabispflanze, die auf dem indischen Subkontinent heimisch ist. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre kurzen, gedrungenen Blätter und dunkelgrünen oder violetten Blüten aus. Im Gegensatz zu ihrem Cousin, der Cannabis sativa, sind Indica-Pflanzen relativ kurz und buschig und haben einen dicken Stamm. Indica-Pflanzen haben auch einen höheren THC-Gehalt als Sativas, was sie potenter und psychoaktiver macht.

Die Wirkung von Indica wird oft als körperlich und geistig entspannend beschrieben, was sie zu einer beliebten Wahl für medizinische Nutzer macht. Der hohe THC-Gehalt von Indica kann jedoch auch dazu führen, dass sie bei manchen Konsumenten Angstzustände und Paranoia auslöst. Aus diesem Grund werden Indica-Sorten oft für erfahrene Konsumenten oder für diejenigen empfohlen, die Linderung bei Krankheiten nötig haben.

Indica wirkt beruhigend auf den Körper. Sie können entspannen. Cannabis indica Präparate sind ideal für den Abend. Sie könnten gegen Schlaflosigkeit und innere Unruhe helfen.

Cannabis Hybrid

Cannabis-Hybride entstehen, wenn Züchter Indica- und Sativa-Pflanzen kreuzen. Die daraus resultierenden Hybriden können die besten Eigenschaften beider Elternsorten in sich vereinen, was sie vielseitiger und anpassungsfähiger macht als Reinrassige. Hybride sind außerdem in der Regel neben den Sativa-und Indica-Pflanzen robuster und widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten, und lassen sich leichter anbauen als reinrassige Sorten. Hybrid Sorten können jedoch weniger vorhersehbar sein als reinrassige Sorten, daher ist es wichtig, sich vor der Wahl einer Sorte zu informieren.

Hybriden haben oft ein ausgewogeneres Cannabinoidprofil mit moderaten THC- und CBD-Werten. Das macht Hybride ideal für Nutzer, die die Vorteile von THC und CBD nutzen wollen, ohne die Extreme der beiden zu erleben. Hybride sind auch bei Züchtern beliebt, die ihre eigenen einzigartigen Sorten kreieren wollen, indem sie mit verschiedenen Mutterpflanzen experimentieren. Den möglichen Kombinationen sind keine Grenzen gesetzt, was Hybriden zu einer vielseitigen und sich ständig verändernden Cannabisklasse macht.